Der Schauspieler, Regisseur und Sänger steht seit über 50 Jahren auf der Bühne. Er ist den Zuschauern nicht nur als markanter Theater-, Film- und  Fernsehschauspieler bekannt, sondern auch als Synchronsprecher (Kris Kristofferson/ Burt Reynolds) und als Sänger.

Volker Lechtenbrink wurde 1944 in Cranz/Ostpreußen geboren. Bereits als Achtjähriger sprach er im NDR-Kinderfunk. Zwei Jahre später stand er in einem Weihnachtsmärchen des Deutschen Schauspielhauses auf der Bühne. 1959 wurde er in Bernhard Wickis Antikriegsfilm „Die Brücke“ bundesweit bekannt. Vier Jahre später gab er an der Landesbühne Hannover sein "richtiges" Theaterdebüt und wurde Ensemblemitglied. Es folgten Engagements an den Bühnen der Stadt Köln und am Bayerischen Staatsschauspiel München. Von 1969-1983 war er am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg verpflichtet, wo er auch Regie führte. Seither gastierte er in München, Düsseldorf, Berlin, Hamburg und in vielen anderen Städten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. 1976 stellte Lechtenbrink seine viel beachtete erste Langspielplatte „Der Macher“ vor. Es folgten zahlreiche weitere Platten und Konzerttourneen, die Lechtenbrink endgültig in der deutschen Popszene etablierten. Für das Fernsehen ist Lechtenbrink seit 1962 tätig, u.a. in den Serien „Der Kommissar“, „Derrick“, „Tatort“, „Rosamunde Pilcher“, „In aller Freundschaft“ und „Jerks“. Von 1995-1997 war er Intendant der Bad Hersfelder Festspiele, von 2003-2006 Intendant des Hamburger Ernst-Deutsch-Theaters, dort spielt er regelmäßig und führt Regie, ebenso wie an den Hamburger Kammerspielen, an der Komödie Winterhuder Fährhaus und am St. Pauli-Theater. Volker Lechtenbrink ist ein gefragter Synchronsprecher (Kris Kristofferson/Burt Reynolds) und arbeitet auch für den Rundfunk. 2007 erhielt er den Deutschen Hörbuch Preis (Bester Interpret), 2008 wurde das Hörbuch „Das Feuerschiff“ von Siegfried Lenz mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Für seine Verkörperung von Richard Nixon in „Frost/Nixon“ an den Hamburger Kammerspielen wurde Volker Lechtenbrink 2010 der Rolf-Mares-Theaterpreis der Stadt Hamburg in der Kategorie Außergewöhnliche Leistungen Darsteller verliehen. Er ist dreifacher Hersfeld-Preisträger und wurde mit der Senator-Biermann-Ratjen-Medaille der Stadt Hamburg geehrt. Lechtenbrinks Erinnerungen „Gib die Dinge der Jugend mit Grazie auf“ erschien 2010 bei Hoffmann & Campe. Volker Lechtenbrink lebt mit seiner Frau in Hamburg