“Wo Wahn zu Sinn wird, wird Kabarett zur Pflicht.”
Als eine “bizarre Mischung aus Kafka, Heine und Gene Kelly” beschrieb die ZEIT den Kabarettisten Thomas Reis. Schon seit Jahren reitet der scharfzüngige und vielgepriesene Wortakrobat mit Programmen wie “Ein Schwein wird Metzger” oder “So wahr ich Gott helfe” seine Attacken auf das Humorzentrum seiner Mitmenschen. Auftritte in allen Kabarett-Tempeln der Republik, aber auch auf Tourismusmessen oder Medienforen spiegeln die Bandbreite von Thomas Reis, der mit mehr als zehn Literatur-, Kleinkunst- und Kulturpreise ausgezeichnet wurde.

Den großen Coup landete er mit einem Geniestreich unter dem Titel Gibt’s ein Leben über 40? Das ultimative Kabarettprogramm über den Weg der Nach-Achtundsechziger vom Hausbesetzer zum Hausbesitzer, vom Pädagogikstudenten zum Anlageberater, vom Hollandrad zum Porsche. Das Programm hatte im Oktober 2003 Premiere und überschritt längst die Marke von 500 Aufführungen. Da ein Ende des Erfolges nicht abzusehen ist, wird es auch weiterhin gespielt.

Im Mai 2007 folgte die Premiere des Programms Machen Frauen wirklich glücklich?, das er mittlerweile ebenfalls über 300 Mal gespielt hat.
Seit Ende September 2010 spielte Thomas Reis seine Kabarett-Produktion REISPARTEITAG. “Es gibt derzeit keinen politischen Kabarettisten in Deutschland, der so mutig, so schonungslos, so offensiv und ohne Rücksicht auf jegliche Tabus ein derart dichtes, sprachlich brillantes und atemlos orchestriertes Programm auf die Bühne bringt. Punkt.” schrieb der General-Anzeiger aus Bonn.
Parallel ist Thomas Reis auch publizistisch tätig: Von 2008 bis 2011 veröffentlichte die Frankfurter Rundschau regelmäßig einen satirischen Monatsrückblick.

Seine neue Produktion: Endlich 50! hatte im März 2015 Premiere.

Kultbruecke_klein

 

Die »Kult-Brücke« wird freigegeben: Der Kabarett-Austausch, dessen Berliner Brückenpfeiler die »Distel« sein wird und im Rheinland das »Bonner Pantheon«, ist eröffnet. Das »Beste von Rhein und Spree« werden wir Ihnen vorstellen, aber auch hier noch zu entdeckende Kabarettisten.

Endlich 50!

Endlich 50! Aber was? Jahre auf dem Buckel? Seelen in der Brust? Vorschläge zur Weltverbesserung? Euro aufm Konto? Zuschauer im Saal? Kinder an der Backe? Prozente bei der Wahl oder Promille beim Blasen? Freunde beim Männerabend oder Geliebte im Depot? Oder von allem etwas? Vermutlich letzteres.

Wer Reis kennt, weiß das. Der weiß aber auch, dass sich der Mann bewährt hat als Animateur geriatrischer Selbsthilfegruppen. Denken Sie nur an sein unvergessliches Programm: „Gibt’s ein Leben über 40?“ Das hat er 10 Jahre gespielt und darüber vollkommen vergessen, älter zu werden. Bis ihn seine Freunde zum 50sten eingeladen haben, zu seinem eigenen.

Da ließ es sich nicht mehr leugnen: 50! Schon? Erst? Schon wieder? Egal. Es gilt jetzt die 50 zu halten, zumindest für die nächsten 40 Jahre. Für immer 50! Das kann nur lustig enden, aber das macht nichts, denn Lachen hält frisch und macht zweifelsfrei die hübschesten Falten.

Vorsicht! „Endlich 50!“ ist Kabarett. Keine humoristische Altenpflege, sondern die Anstiftung zur ewigen Jugend. Auch wenn wir mit 50 endlicher sind als etwa mit 30, aber nur statistisch. Schon darum lautet das Motto des Abends: Nie wieder tot! Nie wieder Angst! Nie wieder Mitleids-Krisen! Heute fängt die Zukunft an! Es lebe die permanente Revolution Deiner selbst! Es gibt kein Leben, es sei denn Du lebst es. Solange wir sind, sind wir ewig. Das Leben ist zu kurz zum Sterben und Sterben ist kein schöner Tod.

Älter werden ist nicht schwer, alt zu sein hingegen sehr – weshalb wir besser darauf verzichten sollten. Wie? Ganz einfach: Unsere Bedürfnisse altern ja nicht mit, also folgt Euren Bedürfnissen, auch wenn Ihr ab und an mal eine Aspirin mehr einwerfen müsst als früher.

Einstein hat recht. Zeit ist relativ, vor allem relativ gnadenlos, sie macht uns alle platt. Darum sollten Sie sich für einen Besuch dieses ebenso komischen wie geistreichen Abends entscheiden, denn: Besser Sie schlagen die Zeit tot, als umgekehrt. Anti-Aging war gestern, willkommen zu Pro-Aging, denn Angriff ist die beste Verteidigung.

Nach Erfolgsprogrammen wie „Gibt’s ein Leben über 40?“ und „Machen Frauen wirklich glücklich?“ bohrt Thomas Reis erneut nach dem Sinn im Alltäglichen und entlarvt dabei jede Menge Lug und Trug und haarsträubenden Unfug. Das Resultat ist eine perfekte Mischung aus Alltagskabarett und philosophischen Sentenzen, die ihm volle Säle und gefeierte TV-Auftritte beschert.

„Es gibt derzeit keinen politischen Kabarettisten in Deutschland, der so mutig, so schonungslos, so offensiv und ohne Rücksicht auf jegliche Tabus ein derart dichtes, sprachlich brillantes und atemlos orchestriertes Programm auf die Bühne bringt. Punkt. ….Ein satirisches Sperrfeuer, ein kabarettistischer Gewaltakt. Die Messlatte liegt jetzt sehr hoch. Live erleben!“, schrieb Hagen Haas über Thomas Reis im Bonner General-Anzeiger.

Kooperationspartner dieser Veranstaltung sind:
Westwind e.V. | Ständige Vertretung | Kabarett-Theater DISTEL | Radio Paradiso

mit „Duo Vital“

1990 WeltBildersturm
1989 Trümmer, Träume und Rosinen
1988 Das Deutsche Reich(t)
1987 Akzep-Tanz auf dem Vulkan
1985 SAT der Gewalt
1985 Kabel-j-au

Auszeichnungen

1990 Garchinger Kleinkunstmaske
1989 Kleinkunstpreis der Stadt Lüdenscheid
1987 Kleinkunstpreis des Saarlandes St. Ingberter Pfanne
1986 Kleinkunstpreis des Landes Baden-Württemberg

Soloproduktionen

2015 Endlich 50!
2013 und SIE erregt mich doch!
2010 Reisparteitag
2007 Machen Frauen wirklich glücklich?
2003 Gibt’s ein Leben über 40?
2001 So wahr ich Gott helfe
1998 Ein Schwein wird Metzger
1996 Reis last Minute
1994 Der Hammer
1992 Als die Männer noch Schwänze hatten

Auszeichnungen

2007 Sprungbrett (Kabarettpreis des Handelsblatts)
2000 Gaul von Niedersachsen
1999 Kleinkunstpreis der Stadt Lüdenscheid
1998 Gewinner des Paulaner Solo

CDs

Ein Schwein wird Metzger.
So wahr ich Gott helfe.
Gibt’s ein Leben über 40?

Thomas Reis, Jahrgang 1963, seit fast 30 Jahren Kabarettist, mit zahlreichen Preisen verziert, wirkte bislang bei weit über einhundert Fernsehsendungen mit und ist Autor diverser Bühnenprogramme.

1985 Gründung des Kabarettensembles »Duo Vital« (zusammen mit Peter Vollmer). Seit 1986 hauptberuflich Autor und Kabarettist. Bis 1991 sechs Kabarettproduktionen: »Kabel-j-au«; »SAT der Gewalt«; »Akzep-Tanz auf dem Vulkan«; »Das Deutsche Reich(t)«; »Trümmer, Träume und Rosinen« und »WeltBildersturm«.

Seit 1992 die Soloproduktionen »Als die Männer noch Schwänze hatten« (1992), »Der Hammer« (1994), »Reis last Minute« (1996), »Ein Schwein wird Metzger« (1998), »So wahr ich Gott helfe« (2001), »Gibt’s ein Leben über 40?« (2003) und »Machen Frauen wirklich glücklich?« (2007).

Bei seiner abwechslungsreichen Bühnentätigkeit und über 2000 Gastspielen lernte er alle großen deutschen Theater von Löffingen bis Lutterbek kennen, darunter Schauspielhaus Köln, Comedia (Köln), Senftöpfchen-Theater (Köln), Theater am Sachsenring (Köln), Münchener Lach- und Schießgesellschaft, Münchener Lustspielhaus, Kom(m)ödchen (Düsseldorf), Alma Hoppes Lustspielhaus (Hamburg), Mehringhoftheater (Berlin), Wühlmäuse (Berlin), Unterhaus (Mainz), Nürnberger Burgtheater, Die Käs (Frankfurt), Künstlerhaus Mousonturm (Frankfurt), Bockshorn (Würzburg) usw.

1990 wurde er von der FAZ für »die Wiederauferstehung des literarischen Kabaretts« verantwortlich gemacht, bis 1991 von der taz gehasst, inzwischen für »ziemlich witzig« befunden. 1992 von der ZEIT als »Hoffnungsschimmer des gesprochenen Worts« überschätzt, 1993 vom mittlerweile eingegangenen WIENER zu einem der kreativsten Deutschen gewählt und von der Süddeutschen – vermutlich ohne jede Ironie – als »Superhirn« tituliert. 1994 wurde er sogar in der Neuen Zürcher Zeitung erwähnt, weil er auch da mit einem Redakteur befreundet ist.

Von Januar 1993 bis September 1996 hatte Reis eine eigene kleine Fernsehsendung beim NDR. Im Rahmen der Magazinsendung DAS! produzierte er jeden Dienstag einen satirischen Wochenrückblick, der sich bei den Zuschauern großer Beliebtheit erfreute. Die SZENE Hamburg schrieb: »Hoffnung für den NDR. Wenn Reis seine satirischen Kommentare frontal in die Kamera bellt, dann geht ein Licht auf in der Dunkelheit des öffentlich-rechtlichen Populismus.«

Weitere TV-Beiträge für WDR (Mitternachtsspitzen, Böttinger, Fritz und Hermann, Aktuelle Stunde, Mittwochs live), BR (Ottis Schlachthof, Kabarett aus Franken), SFB/RBB (Satirefest, Kleinkunstfestival), SR (Gesellschaftsabend, Roglers rasendes Kabarett), SDR (MUM, Abendschau), HR (Queens Palace), ZDF (Doppelpunkt, Das Aktuelle Sportstudio, WiSo), 3Sat (MundArt, 3Sat Festival), VOX (Provokation/30 Sendungen, Liebe Sünde, Canale Grande), SAT 1 (Regional Report), RTL (West live) u.a.

Zahlreiche Hörfunksendungen für WDR, SR, SDR, SWF, HR, RIAS, SFB u.a.

Kleinkunstpreise: Kleinkunstpreis des Landes Baden-Württemberg (1986), Kleinkunstpreis des Saarlandes St. Ingberter Pfanne (1987), Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg (1987), Garchinger Kleinkunstmaske (1990), Kleinkunstpreis der Stadt Lüdenscheid (1989 & 1999), Gewinner des »Paulaner Solo« 1998, »Gaul von Niedersachsen« (Hannover, 2000), Kabarettpreis des Handelsblattes (2007) u.a.

Sein Solokabarett »Gibt’s ein Leben über 40?« hatte im Oktober 2003 Premiere und überschritt längst die Marke von 500 Aufführungen. Ein Ende des Erfolgs ist nicht abzusehen. Wegen des großen Zuspruchs bleibt es auch weiterhin auf dem Spielplan.

Im Frühjahr 2007 erhielt Thomas Reis den Kabarettpreis des Handelsblatts. Sein Solo-Programm »Machen Frauen wirklich glücklich?« feierte wenige Wochen später, im Mai 2007, eine umjubelte Premiere. Auch dieses Programm spielte er mittlerweile über 300 Mal.

Von 2008 bis 2011 veröffentlichte die Frankfurter Rundschau eine regelmäßige monatliche Glosse von Thomas Reis namens »Reis Parteitag«.

Seine neue Produktion » Endlich 50!« hatte im März 2015 Premiere.

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