Richling ist ein „Meister der politischen Parodie“ und gibt sich daher häufig in staatsmännischer Kabarett-Pose. Zu den Markenzeichen des wackeren Schwaben gehören die unverwechselbaren Politikerparodien des unvergleichlichen Stimmparodisten, die aus dem deutschen Kabarett nicht mehr wegzudenken sind. Dabei schlüpft er in ganz unterschiedliche Rollen, oft sogar in mehrere Rollen gleichzeitig. Wie kein anderer schafft es der schwäbische Spaßvogel Mathias Richling es immer wieder, Staatsmännern und -frauen einen Spiegel vorzuhalten und punktgenau den Kern des Widerspruchs zu treffen.

Mathias Richling wurde 1953 in Waiblingen bei Stuttgart geboren. Schon während seines Studiums der Literatur-, Musik- und Theaterwissenschaft stand er als Kabarettist auf der Bühne. In den 70ern startete Richling sein erstes Soloprogramm und bewies bereits damals seine Begabung für Parodien. Erste Bekanntheit erreichte er durch die von 1989 bis 1990 im Ersten ausgestrahlte Satiresendung „Jetzt schlägt’s Richling“. Nach starker Kritik von konservativer Seite wurde sie nur abgesetzt und bis 1996 vom SDR im Dritten Programm ausgestrahlt. Seit 1996 präsentiert Richling ebendort die SWR Sendung „Zwerch trifft Fell“, seit 2010 in „Studio Richling“ und später in „Die Mathias Richling Show“ umbenannt. Von 2003 bis 2008 gehörte er zur Stammbesetzung der ARD-Sendung „Scheibenwischer“. 2009 – 2010 führte Richling durch die Nachfolgesendung „Satire Gipfel“. Für seine Programme wurde er u.a. mit dem Deutschen und Österreichischen Kleinkunstpreis, dem Schweizer Kabarett-Preis Cornichon, dem Bayerischen und dem Baden-Württembergischen Kabarettpreis ausgezeichnet.