Dr. Mark Benecke ist Kriminalbiologe und Spezialist für forensische Entomologie (Insektenkunde). Sein Aufgabengebiet: fast aussichtslose Mordfälle. Wenn kein Ausweg mehr zu sehen ist, wird Mark Benecke gerufen. Jeder Tatort ist eine Fundgrube an Beweisen. Man sieht sie nicht auf den ersten Blick, aber seine Helfer, die Maden und Fliegen, können wichtige Antworten geben.

Nicht der Tod ist Beneckes Job, sondern das Leben nach dem Tod. Wenn Maden den Mörder entlarven, hat Benecke alles richtig gemacht. Selbst kleinste Lebewesen auf der Leiche können den entscheidenden Hinweis zur Aufklärung geben. Einen perfekten Mord gibt es nicht, denn Insekten schlafen nie.

Dr. Mark Benecke ist weltweit bei der Polizei gefragt. Er versteht es meisterhaft, dem interessierten Laien sein Fachwissen verständlich zu vermitteln, indem er Vorträge einem breiten Publikum erschließt. Am Anfang eines Infotainment Abend können die Zuschauer selber entscheiden, über welche spannenden Fälle er berichten soll. Ekel ist hier fehl am Platz, denn Benecke besticht durch Präzision und Einfühlungsvermögen.

Der Zuschauer bekommt einen Einblick in die Arbeit eines der bekanntesten und erfolgreichsten Kriminalbiologen unserer Zeit. Zahlreiche Fernsehauftritte haben ihn weit über die Grenzen bekannt gemacht (Johannes B. Kerner, ZDF / TV TOTAL, Pro Sieben / Stern TV, RTL / Autopsie, RTL II / 3 nach 9, NDR / CSI.

Werke

1998 Der Traum vom ewigen Leben | Kindler Verlag
2001 Kriminalbiologie. Genetische Fingerabdrücke und Insekten auf Leichen |  Lübbe
2002 Mordmethoden. Ermittlungen des bekanntesten Kriminalbiologen der Welt | Lübbe
2005 Lachende Wissenschaft. Aus den Geheimarchiven des Spaß-Nobelpreises | Lübbe
2006 Dem Täter auf der Spur. So arbeitet die moderne Kriminalbiologie |  Lübbe
2006 Vampires among us | Sequenz Medien Produktion
2007 Mordspuren. Neue spektakuläre Kriminalfälle |  Lübbe
2008 Wo bleibt die Maus | Sauerländer
2009 Warum man Spaghetti nicht durch zwei teilen kann | Lübbe
2010 Warum Tätowierte mehr Sex haben | Lübbe
2010 Spurensicherung am Tatort | Ravensburger
2011 Aus der Dunkelkammer des Bösen | Lübbe
2011 Das Benecke-Universum | Militzke
2012 Das knallt dem Frosch die Locken weg! Experimente für große und kleine Kinder | Oetinger
2013 Seziert. Das Leben von Otto Prokop. | Das Neue Berlin

Seine Bücher werden unter anderem auch in anderen Sprachen übersetzt und herausgebracht.

 

Medien

Seit 1999 Beiträge zu aktuellen wissenschaftlichen Themen auf Radio Eins zu hören
2010-2011 Kolumnist | Frankfurter Rundschau
2001-2011 monatliche Kolumne | Laborjournal
2006 Jack The Ripper | Galileo Mystery
2006 Die Päpstin | Galileo Mystery
2006 Piraten | Galileo Mystery
2007 Kurzauftritte | Niedrig und Kuhnt – Kommissare ermitteln
2007 Die Kreuzung Jesu | Galileo Mystery
2007 Flüche | Galileo Mystery
2007 Zombies und Wiedergänger | Galileo Mystery
2011 Vampire unter uns? | Galileo Mystery

Auszeichnungen

Ernennung als eines der jüngsten Mitglieder in die Linnean Society
Ehrenkriminalmarke/Silberne Ehrennadel des Bund Deutscher Kriminalbeamter
International Representative für die North American Forensic Entomology Association
Ehrenträger des Sternburg ("Sterni")-Kastens
Alexander-von-Humbold-Gedächtnispreis 2013 der Senckenberg-Gesellschaft (als Co-Autor von Achim Reisdorf)

Nach dem Studium der Biologie, Zoologie und Psychologie an der Universität zu Köln und der abschließenden Promotion mit einer Dissertation über genetische Fingerabdrücke absolvierte Benecke diverse polizeitechnische Ausbildungen im Bereich der Rechtsmedizin in den Vereinigten Staaten, darunter an der FBI-Academy.

Benecke wird als Sachverständiger herangezogen, um biologische Spuren bei vermuteten Gewaltverbrechen mit Todesfolgen auszuwerten. So hatte er 1997/98 nach Untersuchung von Maden die Leichenliegezeit der getöteten Frau des Pastors Klaus Geyer festgestellt. Da Geyer zum ermittelten Zeitpunkt kein Alibi hatte, wurde er wegen Totschlags an seiner Frau verurteilt.

Im Todesfall einer pflegebedürftigen Frau in Köln ermittelte Benecke anhand von gefundenen toten Stallfliegen (Muscina stabulans), dass die Frau durch ihre Pflegerin vernachlässigt wurde. In Zusammenarbeit mit dem FSB untersuchte Benecke Adolf Hitlers mutmaßliche Schädeldecke und Gebiss. Er untersuchte zudem als einziger Kriminalist den Fall des kolumbianischen Serienmörders und Vergewaltigers Luis Alfredo Garavito Cubillos. National Geographic Channel und History Channel berichteten bereits über einige seiner Fälle.

Er ist Ausbilder an deutschen Polizeischulen sowie Gastdozent in den Vereinigten Staaten, Vietnam, Kolumbien und auf den Philippinen.

Mark Benecke ist der breiteren Öffentlichkeit durch seine Gastkommentare in den Fernsehserien Medical Detectives (VOX) und Autopsie – Mysteriöse Todesfälle (RTL II) bekannt, welche die Aufklärung realer Kriminalfälle zeigt und die hierbei eingesetzten, meist wissenschaftlichen Methoden in den Mittelpunkt stellt. Benecke erklärt dort allgemeinverständlich wissenschaftliche Hintergründe.

Benecke veröffentlichte mehrere populärwissenschaftliche Bücher, unter anderem über Kriminalfälle, Kriminalbiologie und das Altern aus biomedizinischer Sicht. Darüber hinaus gab er unter anderem für Ravensburger und Oetinger Kinder-Experimentierkästen und -bücher heraus.

Mark Benecke ist Gastherausgeber für die Forensic Science International (Forensic Entomology Special Issue) und Mitglied im Wissenschaftsrat der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften. Er veröffentlicht Artikel in deren Zeitschrift Skeptiker zu ausgefallenen Themen wie Spontane Selbstentzündung, Blutwunder (zusammen mit dem ZDF), Vampire, magnetische Berge usw.

Für die Annals of Improbable Research, die jährlich an der Harvard-Universität die Ig-Nobelpreise verleihen, arbeitet Benecke im Wissenschaftlichen Beirat.

Benecke heiratete 2009 während des Castle-Party-Festivals im polnischen Bolków und adoptierte am selben Tag eine ehemalige Kursteilnehmerin.

Seit 2011 ist Benecke Vorsitzender des Vereins ProTattoo (Information, Schulung und Öffentlichkeitsarbeit für und von Angehörige/n der Tätowierbranche)

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