Baer und Pape verwandeln sich mit Engagement und Leidenschaft in die Figuren von Fassbinders großem Leinwanderfolg LOLA und werfen dabei einen humorvollen Seitenblick hinter die Kulissen sowie auf Fassbinder und seine Stars.
Harry Baer hat den Dreh von LOLA hautnah miterlebt. Als Schauspieler und künstlerischer Mitarbeiter war er ein entscheidender Wegbegleiter Fassbinders.

Axel Pape trifft bei der szenischen Lesung von LOLA auf Helden seiner Jugend: er war noch Schüler, als die ersten Fassbinder-Filme im Fernsehen sah – u.a. mit Harry Baer. 2014 entstand die Idee zu einer gemeinsamen Lesung.
LOLA spielt in einer deutschen Kleinstadt, die symbolisch für die junge Bundesrepublik steht. Beliebter Treffpunkt der lokalen Honoratioren, vom Bürgermeister bis zum Bankdirektor, ist ein Bordell. Hier dreht sich, neben geschäftlicher Kontaktpflege, alles um die Edelhure Lola. Der örtliche Bauunternehmer betrachtet sie stolz als seinen Privatbesitz, sein Gegenspieler, der neue und mit den besten Vorsätzen angetretene Baudezernent, verliebt sich in sie.

So entsteht eine Story um Geld, Grundstücke, käufliche und echte Liebe.

Fassbinders LOLA

Ein Abend mit spezieller Besetzung: Harry Baer, Schauspieler und künstlerischer Mitarbeiter bei fast allen Fassbinder-Filmen, hat den Dreh von LOLA hautnah miterlebt.
Axel Pape war noch Schüler, als er zum ersten Mal einen Fassbinder-Film im Fernsehen sah - mit Harry Baer in der männlichen Hauptrolle.
Mit einem humorvollen Seitenblick hinter die Kulissen treffen Pape und Baer nun in ihrer Lesung aufeinander und versetzen sich in die verschiedenen Rollen von Fassbinders LOLA.

LOLA spielt in einer deutschen Kleinstadt, die symbolisch für die junge Bundesrepublik steht. Beliebter Treffpunkt der lokalen Honoratioren, vom Bürgermeister bis zum Sparkassendirektor, ist ein Bordell. Hier dreht sich, neben geschäftlicher Kontaktpflege, alles um die Edelhure Lola. Der örtliche Bauunternehmer betrachtet sie stolz als seinen Privatbesitz, sein Gegenspieler, der neue und mit den besten Vorsätzen angetretene Bau- dezernent, verliebt sich in sie.
So entsteht eine Story um Geld, Grundstücke, käufliche und echte Liebe...

„Außerdem zeichnet sich Lola durch etwas aus, was in keinem anderen Film Fassbinders zu finden ist – Humor“, Horst Claus in Reclams Lexikon des deutschen Films.

Die Autoren Peter Märthesheimer und Pea Fröhlich erschaffen eine moderne und eigen-ständige Variante vom BLAUEN ENGEL, angesiedelt in der Aufbruchszeit der Adenauer-Ära. Ihnen gelingt ein vielsagendes Porträt jüngerer deutscher Geschichte und ein zeitloser Stoff: denn es geht im wahrsten Sinne um den Grund und Boden unserer Gesellschaft – und die damit verbundenen Affären.

Axel Pape begann seine Karriere am Theater, mit seiner Rolle als Kommissar in DIE WACHE wechselte er erfolgreich vor die Kamera. Es folgten Charakterrollen vom Bullen bis zum Bösewicht in zahlreichen Kino- und Fernsehproduktionen, u.a. im Kinofilm 14 TAGE LEBENSLÄNGLICH, im TATORT, im Stauffenberg-Drama DIE STUNDE DER OFFIZIERE, als Oberstaatsanwalt bei IM NAMEN DES GESETZES und in LETZTE SPUR BERLIN. Die Kinoproduktion WIR SIND JUNG. WIR SIND STARK. lief als Eröffnungsfilm der Hofer Filmtage 2014 und im offiziellen Wettbewerb des Internationalen Filmfestivals Rom. Zurzeit gastiert Axel Pape am Schauspiel Köln in HIOB unter der Regie von Rafael Sanchez.

Mit seinem Bruder Lars Pape realisierte er den Dokumentarfilm WARUM HALB VIER? (Berlinale, Kino, TV, DVD, VOD). Er ist Mitglied der Deutschen Filmakademie und Botschafter des Deutschen Kinderhilfswerkes.

 

Harry Baer ist Schauspieler, Produzent und Autor. Seine Filmkarriere begann 1969 an der Seite von Rainer Werner Fassbinder, bei dessen Filmen er vor und hinter der Kamera mitwirkte und dem er bis zu dessen Tod eng verbunden blieb. Sein erster Film war KATZELMACHER von Rainer Werner Fassbinder, dieser änderte im Abspann den Namen von Harry Zöttl in Harry Baer. Worüber sich Harry sichtlich aufregte und daher von Fassbinder für dessen nächsten Film GÖTTER DER PEST die Hauptrolle angeboten bekam und diese auch annahm. Er spielte in zahlreichen Kino- und Fernsehfilmen wie BERLIN ALEXANDERPLATZ, LOLA, DIE SEHNSUCHT DER VERONIKA VOSS, TATORT, POLIZEIRUF und arbeitete mit namhaften Regisseuren wie Doris Dörrie, Mika Kaurismäki und Bernhard Sinkel.
Harry Baer ist Mitglied der Deutschen Filmakademie und stellvertretender Chefredakteur des Internetportals regie.de

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