In Zeiten, in welchen Komiker unter Polizeischutz das Publikum zum Lachen bringen, wird es lustig. Wenn das Bundesamt für Kultur verbietet, öffentlich über Meinungsfreiheit zu reden, wird es spannend. Wenn Politiker die Satire als Sicherheitsrisiko sehen und vor humoristischer Betrachtung warnen, wird es interessant.

Der Humor

In Zeiten, in welchen Komiker unter Polizeischutz das Publikum zum Lachen bringen, wird es lustig. Wenn das Bundesamt für Kultur verbietet, öffentlich über Meinungsfreiheit zu reden, wird es spannend. Wenn Politiker die Satire als Sicherheitsrisiko sehen und vor humoristischer Betrachtung warnen, wird es interessant. Wie geht ein Satiriker mit dieser absurden Kombination von Terror, Angst und Humorlosigkeit um?

In einer Welt von selbsternannten Rassismusexperten, Revolutionswächtern und „Charlie Hebdo“, in welcher Menschen wegen ihres Humors angeklagt, eingesperrt und erschossen werden, verliert man leicht die Orientierung.

Was ist Humor? Der schwärzeste Schweizer Satiriker erklärt in diesem Bühnenprogramm, was überhaupt noch lustig ist und seziert einen Charakterzug des Menschen, der Kinder glücklich macht und Terroristen zu Blutorgien provoziert.

Auszeichnungen

• 1999 Salzburger Stier
• 2003 Schweizer Kleinkunstpreis
• 2005 Schweizer Medienpreis Prix Walo
• 2005 Prix Pantheon (D-Bonn)
• 2006 Humorfüller (Humorfestival Arosa)
• 2008 Prix Cornichon (Oltener Kabarettage)
• 2009 Swiss Liberal Award (Junge FDP Zürich)
• 2013 Deutscher Kabarettpreis
• 2014 Schweizer Preis der Freiheit (Bonny Stiftung für die Freiheit)

Andreas Thiel absolvierte eine Lehre als Bauzeichner und besuchte anschliessend die Schauspielschule. 1995 machte er seinen Abschluss an der Desmond Jones School of Mime and Physical Theatre in London.

Sein erstes Programm führte Thiel ab 1997 zusammen mit Jean Claude Sassine unter dem Titel Einsames Literarisches Kabarett auf. Seither trat er mit mehreren Programmen auch ausserhalb des deutschen Sprachraums auf, etwa in London, Mailand, Rom, Bangkok, Hongkong, Kaohsiung, Taipeh oder Taitung.

2003 zensierte das Schweizer Fernsehen Thiel wegen einer Kritik an Israels Premierminister Ariel Scharon. Der Sender holte ihn 2005 aber wieder zurück, und er wurde bis zum Ende desselben Jahres Gastgeber der Sendung Comedy im Casino.

Thiel ist Mitbegründer und Hausmoderator des Bösen Montag im Theater am Hechtplatz in Zürich, Mitgründer des Tintensaufens in Bern und Taufpate des Internationalen Festivals für Komische Künste in Winterthur. Er ist regelmässiger Kolumnist in der Berner Zeitung, im Nebelspalter und in der Weltwoche. Seit 2012 ist er Karikaturist für die Zeitschrift Schweizer Monat.

Andreas Thiel ist Mitglied der Solothurner Schülerverbindung GV Palatia Solodorensis. Er ist verheiratet und lebt seit Ende 2011 mit seiner Frau in Indien und in der Schweiz.

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Der Humor | Plakat
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